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Dorn-Bräu Ammerndorfer Bier Spezial

Dorn-Bräu Ammerndorfer Bier Spezial

Dorn-Bräu ·

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Unser Review

Eigentlich sollte dieser Test wieder in gewohnter, heimeliger Atmosphäre stattfinden. Aber nein, beim Audi sind die Bremsen verreckt. Und die wollen jetzt erneuert werden. Das Gefühl ist ähnlich wie spätabends am Baggersee: Blanker Hass auf Bremsen. Doch spontan wie wir sind, nahmen wir das Ammerndorfer Spezial zu einem Bastel-Ausflug mit. Was kann es für einen Gerstensaft Schöneres geben, als von zwei schwitzenden und hart ölverschmierten Grazien wie uns vernascht zu werden?

Kaum hatten wir ein Rad ab (was sich zwischenzeitlich natürlich nicht geändert hat), konnten wir es nicht mehr erwarten, einen Boxenstopp einzulegen. Der Antrunk war überraschend. Das dunkle Bier beeindruckt gleich zu Beginn mit seiner intensiven Würzigkeit. Einfach herrlich – als würde man sich einmal quer durch Muttis Kräutergarten fressen. Bei Gebräukontakt flüstern die Geschmacksknospen auch hier wieder eindringlich: Ooooh, das ist ein Ammerndorfer! Es schmeckt sehr malzig und voll. Wobei wir hier ein wenig Tiefgang vermissen. Auch hier breitet sich schnell wieder eine Trockenheit auf den Maulschleimhäuten aus. Das lässt dich nur durch konstantes „nachschmieren“ vermeiden. Dadurch verkürzt sich der Zeitraum, in dem man sich an dem Trunk erfreuen kann, enorm. Den ganz leicht überdurchschnittlichen Alkoholgehalt von 5,3 % vol. schmeckt man hier nicht raus – es sei denn, Alkohol schmeckt neuerdings würzig.
Hold My Beer Score
68 von 100

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