Biere → Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock
Unser Review
Zwei von drei Flugbegleiterinnen haben wir inzwischen also schon vernascht. Es ist somit an der Zeit, den Nachtisch in Form von Maisel & Friends Marc's Chocolate Bock einzunehmen. Hier waren die Geschmacksnerven schon bis zum Zerreißen gespannt. Wie kann man sich so einen Chocolate Bock vorstellen?
Im Glas schimmert der Marc's Chocolate Bock sehr dunkel – fast schon schwarz. Gegen einen dieser neumodischen Lumengeneratoren gehalten offenbart sich ein schokoladiges Braun. Sehr passend. Würde man die Glasart wechseln, könnte sich dieses Bier sicher ohne Ausweiskontrolle in die Stout-Disco schmuggeln.
Auch hier macht sich das Gefühl breit, dass es sich um ein klassisches, irisches Stout handelt. Dieser eher schwere und typisch malzige Geruch ist unverkennbar. Doch was ist das? Da schimmern bei genauerer Beschnüffelung noch andere Nuancen durch! Also doch nicht so klassisch. Dann lasst uns dieses flüssige Ebenholz mal hineintun!
Wenn man sich ein Schokoladen-Bier vorstellt, kratzt berechtigterweise gleich die Magensäure am Gaumen. Im Antrunk merkt man hier von Schokolade aber mal garnix. Es dominiert das intensive Malzaroma. Doch genau dieses Aroma fühlt sich besonders an. Irgendwie echt edel. Auch der Alkohol vermittelt in angenehmer Form seine Anwesenheit. Kommen wir zum cremigen Mundgefühl. Es jagen Impressionen von Tiramisu, Espresso und Zartbitterschokolade durch die Hirnrinde. Der lange Nachhall hinterlässt eine Erinnerung an Waldbeeren. Beim Maisel & Friends Marc's Chocolate Bock konnte bis jetzt am Besten beobachtet werden, wie sich die Aromen mit dem Anstieg der Temperatur entwickeln. Der Geschmack war bei etwa 13 Grad am vielschichtigsten. Ein wahnsinnig intensive Gefühl!
Es ist tatsächlich wahr. Ein Bier, das im Abgang durch geschickte Kombination von Süße und verschiedenen Röstaromen schwer an Schokolade erinnert und gleichzeitig harmonisch schmeckt. Meisterleistung! Aber auch als exquisites Stout betrachtet ist es unbedingt empfehlenswert.
Als „Maisel & Friends" uns vorgeschlagen hat, beim testen eine Reihenfolge einzuhalten, waren wir erstmal verdutzt. Inzwischen sind wir aber schlauer: Wir empfehlen tatsächlich, diese drei edlen Kompositionen moderner Braukunst in der selben Reihenfolge zu probieren. Es fühlt sich an, wie ein waschechtes 3-Gänge-Menu. Während „Stefan's Indian Ale" als Vorspeise einen ersten Eindruck vermittelt, was geschmacklich möglich ist, holt „Jeff's Bavarian Ale" den Genießer wieder mit einem grundsoliden, bayerischen Hauptgang ab. Zum Nachtisch gibt's dann mit „Marc's Chocolate Bock" noch ein feines, abschließendes Fest für die Geschmacksknospen. Unser Gesamtfazit: Unbedingt probieren, diese wundervolle Aromenreise haut einen echt vom Hocker!
Im Glas schimmert der Marc's Chocolate Bock sehr dunkel – fast schon schwarz. Gegen einen dieser neumodischen Lumengeneratoren gehalten offenbart sich ein schokoladiges Braun. Sehr passend. Würde man die Glasart wechseln, könnte sich dieses Bier sicher ohne Ausweiskontrolle in die Stout-Disco schmuggeln.
Auch hier macht sich das Gefühl breit, dass es sich um ein klassisches, irisches Stout handelt. Dieser eher schwere und typisch malzige Geruch ist unverkennbar. Doch was ist das? Da schimmern bei genauerer Beschnüffelung noch andere Nuancen durch! Also doch nicht so klassisch. Dann lasst uns dieses flüssige Ebenholz mal hineintun!
Wenn man sich ein Schokoladen-Bier vorstellt, kratzt berechtigterweise gleich die Magensäure am Gaumen. Im Antrunk merkt man hier von Schokolade aber mal garnix. Es dominiert das intensive Malzaroma. Doch genau dieses Aroma fühlt sich besonders an. Irgendwie echt edel. Auch der Alkohol vermittelt in angenehmer Form seine Anwesenheit. Kommen wir zum cremigen Mundgefühl. Es jagen Impressionen von Tiramisu, Espresso und Zartbitterschokolade durch die Hirnrinde. Der lange Nachhall hinterlässt eine Erinnerung an Waldbeeren. Beim Maisel & Friends Marc's Chocolate Bock konnte bis jetzt am Besten beobachtet werden, wie sich die Aromen mit dem Anstieg der Temperatur entwickeln. Der Geschmack war bei etwa 13 Grad am vielschichtigsten. Ein wahnsinnig intensive Gefühl!
Es ist tatsächlich wahr. Ein Bier, das im Abgang durch geschickte Kombination von Süße und verschiedenen Röstaromen schwer an Schokolade erinnert und gleichzeitig harmonisch schmeckt. Meisterleistung! Aber auch als exquisites Stout betrachtet ist es unbedingt empfehlenswert.
Als „Maisel & Friends" uns vorgeschlagen hat, beim testen eine Reihenfolge einzuhalten, waren wir erstmal verdutzt. Inzwischen sind wir aber schlauer: Wir empfehlen tatsächlich, diese drei edlen Kompositionen moderner Braukunst in der selben Reihenfolge zu probieren. Es fühlt sich an, wie ein waschechtes 3-Gänge-Menu. Während „Stefan's Indian Ale" als Vorspeise einen ersten Eindruck vermittelt, was geschmacklich möglich ist, holt „Jeff's Bavarian Ale" den Genießer wieder mit einem grundsoliden, bayerischen Hauptgang ab. Zum Nachtisch gibt's dann mit „Marc's Chocolate Bock" noch ein feines, abschließendes Fest für die Geschmacksknospen. Unser Gesamtfazit: Unbedingt probieren, diese wundervolle Aromenreise haut einen echt vom Hocker!
Hold My Beer Score