Biere → Neumarkter Lammsbräu Weiße
Unser Review
Nachdem uns eine moosbüffel'sche Bierspende aus unserem Kollegenkreis erreicht hat, testen wir hiermit also zum ersten Mal offiziell ein Weißbier aus der Oberpfalz. Die Neumarkter Brauerei Lammsbräu ist schon lange keine kleine Pupsbrauerei mehr – unter anderem natürlich auch, weil die Jungs die größte Bio-Getränkepalette des Marktes anbieten. Hierunter fallen nicht nur die rund 20 Hopfenkaltschaumsüppchen-Variationen, sondern beispielsweise auch die „now"-Limonaden. Konzentrieren wir uns jetzt aber zunächst mal auf das empfohlene „Neumarkter Lammsbräu Weiße".
Das Etikett selbst wirkt etwas lieblos. Man könnte sagen, es ist auf das Wesentliche reduziert. Aber das macht halt einfach keinen besonders leckeren Eindruck. Da sieht sogar das Etikett vom Aldi-Pennerbier aka „Karlskrone" besser aus. Kann natürlich auch sein, dass hier bewusst die grüne Biodesign-Schiene gefahren wird. Ähnlich wie aktuell bei McDonalds. Genug gemault – jetzt wird das Weizen selbst mal unter die Lupe genommen. Im Glas offenbart sich eine goldgelbe Farbe mit angenehmer Trübung. Die Krone ist schneeweiß und poppt nach dem Einschenken nochmal spektakulär auf. Selbige verabschiedet sich allerdings auch durchschnittlich fix wieder.
Die erste Komponente, die sofort auffällt, ist die feine Hefe. Eigentlich schon widerlich, einen Schlauchpilz als fein zu definieren, aber hier erinnert der Geruch an einen frischen und fruchtigen Teig. Die fruchtigen Anklänge sind eindeutig den, nasal auch gut zu ertastenden, Zitrusnoten geschuldet. Zusammengenommen entsteht hier der Eindruck eines sehr frischen und angenehmen Weißbiers.
Der Antrunk überzeugt auf ganzer Linie. Hier finden sich die erwarteten Hefe- und Zitrusaromen in einer ausgeklügelten Konstellation ein. Ein klein wenig Banane lässt sich ebenso herausschmecken. Ein frisches Mundgefühl trifft auf eine Art „Sahnigkeit". Schwierige Kombination, aber dafür dennoch elegant gelöst. Es wirkt spritzig und doch angenehm sämig. Leider zeigt der eigentlich recht vollmundige Körper stellenweise wässrig-leere Passagen auf. Hier kommt auch ganz sanft eine passende, nelkige Würzigkeit ins Spiel. Der Abgang erfreut erst, indem er die vorangegangenen Impressionen nochmals artgerecht Revue passieren lässt, verkackt dann aber leider durch eine hohe Trockenheit in der Kehle. Wir sind noch am Überlegen, ob da die Härte des Brauwassers, oder eben die hohe Sämigkeit eine Rolle spielt. Schade um den Abgang! Aber zerstören tut das dieses eigentlich wirklich nicht verkehrte Bier nicht.
Hier haben wir ein Bier, das keine wirklich besonderen Aromen aufweist, sondern „straigt forward" die klassische Weizenschiene fährt. Und das funktioniert soweit auch ganz gut. Kann man wirklich immer mal wieder trinken, aber wegen der Trockenheit im Abgang ist das für uns kein „Auch-mal-nen-Kasten-kauf"-Kandidat.
Das Etikett selbst wirkt etwas lieblos. Man könnte sagen, es ist auf das Wesentliche reduziert. Aber das macht halt einfach keinen besonders leckeren Eindruck. Da sieht sogar das Etikett vom Aldi-Pennerbier aka „Karlskrone" besser aus. Kann natürlich auch sein, dass hier bewusst die grüne Biodesign-Schiene gefahren wird. Ähnlich wie aktuell bei McDonalds. Genug gemault – jetzt wird das Weizen selbst mal unter die Lupe genommen. Im Glas offenbart sich eine goldgelbe Farbe mit angenehmer Trübung. Die Krone ist schneeweiß und poppt nach dem Einschenken nochmal spektakulär auf. Selbige verabschiedet sich allerdings auch durchschnittlich fix wieder.
Die erste Komponente, die sofort auffällt, ist die feine Hefe. Eigentlich schon widerlich, einen Schlauchpilz als fein zu definieren, aber hier erinnert der Geruch an einen frischen und fruchtigen Teig. Die fruchtigen Anklänge sind eindeutig den, nasal auch gut zu ertastenden, Zitrusnoten geschuldet. Zusammengenommen entsteht hier der Eindruck eines sehr frischen und angenehmen Weißbiers.
Der Antrunk überzeugt auf ganzer Linie. Hier finden sich die erwarteten Hefe- und Zitrusaromen in einer ausgeklügelten Konstellation ein. Ein klein wenig Banane lässt sich ebenso herausschmecken. Ein frisches Mundgefühl trifft auf eine Art „Sahnigkeit". Schwierige Kombination, aber dafür dennoch elegant gelöst. Es wirkt spritzig und doch angenehm sämig. Leider zeigt der eigentlich recht vollmundige Körper stellenweise wässrig-leere Passagen auf. Hier kommt auch ganz sanft eine passende, nelkige Würzigkeit ins Spiel. Der Abgang erfreut erst, indem er die vorangegangenen Impressionen nochmals artgerecht Revue passieren lässt, verkackt dann aber leider durch eine hohe Trockenheit in der Kehle. Wir sind noch am Überlegen, ob da die Härte des Brauwassers, oder eben die hohe Sämigkeit eine Rolle spielt. Schade um den Abgang! Aber zerstören tut das dieses eigentlich wirklich nicht verkehrte Bier nicht.
Hier haben wir ein Bier, das keine wirklich besonderen Aromen aufweist, sondern „straigt forward" die klassische Weizenschiene fährt. Und das funktioniert soweit auch ganz gut. Kann man wirklich immer mal wieder trinken, aber wegen der Trockenheit im Abgang ist das für uns kein „Auch-mal-nen-Kasten-kauf"-Kandidat.
Hold My Beer Score